Kreuzweg (2)

Ainringer Kreuzweg

Kreuzweg4

 

 

1. Station

Station-1JESUS WIRD ZUM TOD VERURTEILT

Pilatus bricht den Stab über Jesus (= Er verurteilt ihn). Pilatus ist sich seines ungerechten Urteils bewusst, ist jedoch ängstlich und feige. Die Führer des jüdischen Volkes hatten Jesus angeklagt und das Volk gegen ihn aufgehetzt. Die Leute rufen: "Kreuzigt ihn!" So kam es zum Todesurteil. Jesus nimmt es hin! Man hat ihn mit Dornen gekrönt und verspottet. Jesus schweigt und leidet.

Standort: St. Laurentius Kirche

Patrone der Ainringer Pfarrkirche sind die römischen Martyrer Laurentius und Mauritius. Die heutige Kirche hatte zwei Vorgängerbauten: eine romanische Schlosskapelle (geweiht 1150), sowie eine durch einen Umbau in der Frühgotik (etwa Ende 13. Jh.) bedingte Kirche. Der Kirchturm erhielt 1729 eine Zwiebel aufgesetzt. Die Inneneinrichtung vollendete schließlich die Barockisierung des Gotteshaus.

 

2. Station

Station-2JESUS NIMMT DAS KREUZ AUF SEINE SCHULTER

Judas hat ihn verraten, Petrus verleugnet, die anderen

Jünger flohen! Die Leute rufen "Ans Kreuz mit ihm!"

Sie alle haben gesündigt, sie alle legten Jesus das Kreuz auf seine Schultern! Jesus ist bereit, denn er beugt sich dem Willen des Vaters. Er nimmt das Kreuz an, mit ihm die Last, das Leid und die Schuld aller
Menschen.

Standort: Links neben Eingang St. Laurentiuskirche

 

3. Station

Station-3JESUS FÄLLT ZUM ERSTEN MALE

Selbst für Jesus ist das Kreuz zu schwer, die Last ist groß! Die Leute behandeln ihn grausam und lassen Jesus allein.

Da wird Jesus ohnmächtig. Er sinkt auf die Erde, und hält doch das Kreuz fest. Jesus Liebe wird die Welt verändern.

 

Standort: Waldweg zum Ulrichshögl

 

 

 

4. Station


Station-4JESUS BEGEGNET SEINER BETRÜBTEN MUTTER

Maria verlässt Jesus nicht! Auch auf dem Kreuzweg steht sie zu ihm. Sie kann ihn kaum ansehen, ihr Kind, den Mann der Schmerzen. Maria ist die Mutter der Schmerzen. Jesus schaut seine Mutter an. Er möchte ihr Trost schenken. Er hält sein Kreuz fest und lädt Maria zur Nachfolge ein. Sie ist die Erste, die den Kreuzweg Jesu nachfolgt. Sie leidet zusammen mit Jesus für das Heil der Welt, damit alle Menschen gerettet werden.

 

Standort: Antoniuskapelle der Familie Dusch / Waldweg zum Ulrichshögl

 

5. Station

Station-5SlMON VON CYRENE HILFT JESUS DAS KREUZ TRAGEN

Simon von Cyrene musste gezwungen werden, Jesus das Kreuz tragen zu helfen, da sich kein Freiwilliger dazu fand.

Auch wir drücken uns vor dem, was uns schwer fällt. Doch sollten wir zu denen gehören, die mit Jesus zusammen den Weg gehen!

 

Standort: Waldweg zum Ulrichshögl 

 

 

6. Station

Station-6VERONlKA REICHT JESUS DAS SCHWEISSTUCH

Veronika gehört zu jenen, die ganz nahe bei Jesus bleiben. Sie sieht ihm ergriffen in sein Antlitz, welches von Blut und Schweiß bedeckt ist.

Sie reicht ihm ein Tuch. Jesus neigt sich zu Vero-nika und blickt sie an.

Sie wird sein Bild stets in sich tragen!

 

Standort: Waldweg zum Ulrichshöql

 

7. Station

Station-7JESUS FÄLLT ZUM ZWEITEN MALE

Die Last des Kreuzes drückt Jesus erneut zu Boden. Keiner
hilft! Zudem schlagen ihm die Henker grausam.

Jesus leidet zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt.



Standort: Weg zum Ulrichshögl an der Waldlichtung

 

 

 

 8. Station

 Station-8JESUS REDET ZU DEN WEINENDEN FRAUEN


Am Kreuzweg stehen viele Gaffer. Aber auch Frauen, die Mitleid haben. Sie weinen und klagen: "Er hat doch allen nur gutes getan!"

Jesus spricht zu den Frauen: "Weint nicht über mich. Weint über euch und eure Kinder." Dann segnete er sie.



Standort: Flurdenkmal Feldkreuz

 

 

 

9. Station

Station-9JESUS FÄLLT ZUMDRITTEN MALE

Jesus stürzt der Länge nach mit ausgestreckten Händen auf die Erde! Er ist hilflos, einsam und verlassen.

Standort: Weg zum Ulrichshögl

 

 

10. Station

JESUS WIRD SEINER KLEIDER BERAUBT


Golgota, das Ziel des Kreuzweges ist erreicht. Um seine Kleider wurde gewürfelt. Sie reißen sie ihm vom Leibe, umringt von neugierigen Gaffern.

Jesus wird verhöhnt und verspottet! Jesus lässt sich alles nehmen. Er will ja alles verschenken, selbst sein Leben!

Standort: Weg zum Ulrichshögl

 

11. Station

JESUS WIRD ANS KREUZ GENAGELT

Die Henker werfen Jesus zu Boden und nageln ihn erbarmungslos ans Kreuz. Jesus leidet unter der Folter, mehr jedoch unter dem Hass der Menschen!

Er betet: "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun."

Standort: Meisterkapelle Ulrichshögl

 

12. Station

JESUS STIRBT AM KREUZE

Jesus hangt am Kreuz. Er spannt die Arme aus und umfasst mit dem Kreuz alle Not, die es auf der Welt gibt. Er sorgt für Maria und Johannes, er sorgt sich um uns alle! Jesus ist am Kreuz für uns gestorben.

Er hat sein Werk vollbracht. Am Kreuz werden Himmel und Erde miteinander versöhnt. Jesus ist der Mittler. Er macht alle Menschen zu Brüdern. Wer mit ihm geht, kommt mit ihm zum Vater!

Standort: Außenanlage Kirche Ulrichshögl

 

13. Station

JESUS WIRD VOM KREUZE

Sie haben den Leichnam Jesu abgenommen und legten ihn in den Schoß seiner Mutter. Auf ihrem Lebensweg mit Jesus wurde Maria die Mutter der Schmerzen. Sie schaut nicht nach den Wundmalen, sie blickt hinauf zum Vater!

Wie Jesus ergibt sie sich in seinen Willen. Das Bild der schmerzhaften Mutter tröstet viele Menschen.

Standort: Außenanlage Kirche Ulrichshögl

 

14. Station