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v.l.n.r.: Kämmerer Thomas Schlosser, Bürgermeister Martin Öttl, Stefan Willberger (Bauamt) und Werkleiter Herbert Thalbauer bei einer Besprechung
Im Rahmen des Projektes „Sport- und Freizeitgelände Mitterfelden“ arbeiten gleich mehrere Fachabteilungen der Gemeindeverwaltung eng zusammen. Zudem werden externe Beteiligte in die Prozesse mit einbezogen.
Ziel ist es, ein bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen, das den Anforderungen der Ainringerinnen und Ainringer sowie den städtebaulichen und ökologischen Vorgaben entspricht, ohne dabei den finanziellen Rahmen zu sprengen. Dazu braucht es ein gut abgestimmtes Team.
An den Planungen sind insbesondere der Bürgermeister, das technische Bauamt, die Finanzverwaltung und die Gemeindewerke beteiligt. Darüber hinaus wird die Öffentlichkeitsarbeit in die einzelnen Phasen eingebunden.
Das Bauamt übernimmt hierbei die Koordination des Gesamtprozesses mit der bauplanungsrechtlichen Umsetzung (Bauleitplanung).
Abgestimmt wird die Planung mit zahlreichen externen Beteiligten wie etwa den künftigen Nutzern (Schulen, Sportvereine) und angrenzenden Projekten (Großbaustelle Einzelhandel, Anbau Grundschule) und natürlich dem Planungsbüro.
Intern muss sich das Bauamt zum einen eng mit den Gemeindewerken abstimmen, da diese bereits im Vorfeld Versorgungsleitungen ver- bzw. umlegen und Lösungen finden müssen, wie etwa die Sport- und Freizeitanlagen, die angrenzenden Einzelhandelsmärkte und der benachbarte Grundschulneubau ans Netz angeschlossen werden können.
Zum anderen ist die Kämmerei in die Planungen involviert. Sie kümmert sich um die finanzielle Realisierung. Zu ihren Aufgaben gehört neben der Beantragung von Fördermitteln auch die Anpassung und Fortschreibung des Finanzierungsplans, unter dessen Rücksichtnahme der Gemeinderat die nötigen Haushaltsmittel freigibt.
Zusätzlich sind die Abteilungen im Austausch mit den politischen Gremien, die die einzelnen Schritte des Projektes beschließen. Für die Beschlussvorlagen der Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen muss die Verwaltung ihre Sachvorträge immer abteilungsübergreifend inhaltlich abstimmen. Dazu ist ein ständiger fachlicher Dialog zwischen dem technischen Bauamt, den Gemeindewerken, der Kämmerei, dem Bürgermeister und den Planern notwendig.
Zudem werden die gerade nicht involvierten Abteilungsleiter in einer wöchentlich stattfindenden Besprechung über den aktuellen Stand informiert. Etwaige Bedarfe können hier eingebracht werden. Während des gesamten Planungs- und Umsetzungsprozesses finden regelmäßige Abstimmungstermine statt, in denen der Zwischenstand vorgestellt und offene Fragen geklärt werden.
Bürgermeister Martin Öttl betont: „Ich schätze es sehr, dass die Fachabteilungen ihre unterschiedlichen Kompetenzen so konstruktiv einbringen. Eine gute Zusammenarbeit ist die Grundlage für das Gelingen dieses Projekts.“