Startschuss für Grundschulerweiterung in Mitterfelden

2026-06-23
Spatenstich Grundschulerweiterung Mitterfelden

 

Mit dem symbolischen Spatenstich am 23. Juni 2026 hat die Gemeinde Ainring den offiziellen Startschuss für die Erweiterung des Grundschulgebäudes in Mitterfelden gegeben. Das Bauprojekt schafft die räumlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des ab 1. August 2026 geltenden Rechtsanspruchs auf Ganztagesbetreuung. „Mit diesem Projekt sichern wir eine bedarfsgerechte Betreuung und sorgen gleichzeitig für eine Lernumgebung, die auf dem aktuellen pädagogischen Stand ist“, betont Bürgermeister Martin Öttl.

Umsetzung des „Münchner Lernhauskonzepts“

Die Planung des Erweiterungsbaus orientiert sich am sogenannten „Münchner Lernhauskonzept“ mit seinen offenen Lernlandschaften und flexiblen Raumstrukturen.

Im Erdgeschoss des Neubaus entstehen die Schulverwaltung, Lehrerzimmer, Elternsprechzimmer sowie ein Pausenbereich. In den beiden Obergeschossen werden jeweils vier Klassenräume mit offenen Lernbereichen eingerichtet. Zwei weitere Klassenräume entstehen im Zuge der Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude. Dort werden außerdem Fachräume sowie die Essensausgabe für die Ganztagesbetreuung geschaffen.

Die Planung wurde vom Architekturbüro Magg in enger Abstimmung mit der Schulleitung, der Nachmittagsbetreuung, der Gemeindeverwaltung, dem Gemeinderat sowie der benachbarten Mittelschule entwickelt. Die Kosten des An- und Umbaus liegen bei 8,4 Millionen Euro.

Mitterfelden wird zum zentralen Grundschulstandort

Im Rahmen des Schulentwicklungskonzepts wird das Modell „10-6-4“ umgesetzt. Mitterfelden wird dabei zum größten Grundschulstandort der Gemeinde ausgebaut und soll künftig zehn Klassen beherbergen. Die Zahl der Klassen in Feldkirchen wird von neun auf sechs reduziert, während Thundorf mit vier Klassen bestehen bleibt.

Die Gemeinde verfolgt das Ziel, an allen drei Grundschulstandorten in Mitterfelden, Feldkirchen und Thundorf eine Ganztagesbetreuung anzubieten. Dafür werden die bestehenden Schulgebäude schrittweise an die neuen Anforderungen angepasst.

 

Foto (v.l.n.r.): Michael Hoiß (Bauamt), Gerlinde Birner (Rektorin Grundschule Ainring), Stefan Willberger (Bauamt), Nikolaus Magg (Magg Architekten), Bürgermeister Martin Öttl, Josef Reiter (Bauunternehmen Josef Fuchs), Michael Thielen (Ingenieurbüro Schoberth), Maximilian Brand (Ingenieurbüro Schoberth), Bernhard Fuchs (Bauunternehmen Josef Fuchs)

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