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Auch in diesem Jahr durften sich die Erstklässler über ein ganz besonderes Geschenk von Bürgermeister Martin Öttl freuen: ein eigenes kleines Bäumchen. Am 25. September konnten sie dieses mit ihren Familien im Ainringer Moos pflanzen.
Startpunkt war am Torfwerk, wo der Bürgermeister die über 50 Familien begrüßte. Sein besonderer Dank galt den Freunden Ainringer Moos, die die Pflanzaktion alljährlich tatkräftig unterstützen und damit dieses besondere Erlebnis für die Schulanfänger möglich machen. 1. Vorsitzender Christoph Baumgartner verwies auf die verschiedenen Aktionen des Vereins und gab Sicherheitshinweise zur Nutzung der Bockerlbahn. Walter Soraruf erklärte den Anwesenden, dass es sich bei den kleinen Setzlingen um Mehlbeerbäumchen handle, die zehn Meter hoch werden. Ihre Früchte würden bald den zahlreichen Vögeln im Moos als Nahrung dienen.
Voller Tatendrang und mit Spaten und Gießkannen ausgestattet machten sich die Kinder schließlich mit der Bockerlbahn auf den Weg zur Pflanzstelle im Moos. Gemeinsam wurde fleißig gegraben, eingesetzt, festgedrückt und gegossen. Viele der Kinder brachten Namensschilder an ihren Bäumchen an, damit sie diese bei künftigen Spaziergängen immer wieder finden und erkennen können, wie viel diese – und sie selbst – seit dem ersten Schultag schon gewachsen sind.