Funktionärsehrung der Gemeinde Ainring - ein Zeichen der Wertschätzung für das Ehrenamt

2026-05-22

Bei der feierlichen Funktionärsehrung am 21. Mai im Haus der Kultur wurden rund 50 Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Geehrten erhielten Urkunden sowie Medaillen in Bronze, Silber und Gold. Die bronzene Auszeichnung wurde für mindestens zehn Jahre Engagement verliehen, Silber gab es für mindestens 20 Jahre und Gold für 30 Jahre und länger.

Zum zweiten Mal fand diese Ehrung in einem eigenen festlichen Rahmen statt. Früher war die Veranstaltung gemeinsam mit der Sportlerehrung durchgeführt worden. Mit dem separaten Abend möchte die Gemeinde den besonderen Einsatz der Ehrenamtlichen noch stärker würdigen.

Erster Bürgermeister Martin Öttl  überreichte gemeinsam mit Zweiter Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer und Drittem Bürgermeister Martin Strobl die Auszeichnungen an die zahlreichen Ehrenamtlichen aus den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Vertreten waren unter anderem örtliche Sport-, Musik-, Trachten-, Gartenbau-, Schnalzer- und Schützenvereine, die Pfadfinder, der Eine-Welt-Laden, ehrenamtlich Deutsch Unterrichtende, die Freunde Ainringer Moos und die Tafel.

In seiner Ansprache würdigte Öttl die herausragende Bedeutung des Ehrenamts für das Gemeindeleben: „Denn eine Gemeinde lebt nicht allein von Straßen, Gebäuden oder Einrichtungen. Eine Gemeinde lebt von denen, die sich einbringen, die Vereine tragen, Traditionen bewahren, Jugendliche fördern, Veranstaltungen organisieren, Trost spenden, Gemeinschaft schaffen und dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird.“ Weiter betonte er: „Ohne Euch würde vieles in unserer Gemeinde schlichtweg nicht funktionieren.“ Besonders hob er hervor, dass ehrenamtliches Engagement häufig im Verborgenen stattfinde: „Oft sieht man nur das gelungene Fest, das erfolgreiche Vereinsjahr, gefeierte Erfolge oder die funktionierende Gemeinschaft. Was man nicht sieht, sind die vielen Sitzungen, Telefonate, Proben, Planungen und Diskussionen davor.“

Zu den besonders Geehrten mit jahrzehntelangem Einsatz gehörten unter anderem Magdalena Baumgartner und Albert Eder, die seit jeweils 50 Jahren als aktive Theaterspieler der Theatergruppe des Trachtenvereins Mühltaler Thundorf-Straß tätig sind und darüber hinaus jahrzehntelang Verantwortung in der Vorstandschaft übernommen haben. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Stefan Messerer, der 51 Jahren das Amt des Kassiers beim EC Perach war. Besondere Anerkennung galt auch den Brüdern Josef und Herbert Galler für ihr Wirken im GTEV D’Schneebergler Feldkirchen und bei den Schnalzern. Beide prägten über Jahrzehnte hinweg das Vereinsleben und engagierten sich weit über die Ortsgrenzen hinaus. Für 44 Jahre als Schriftführer der Böllerschützen Feldkirchen wurde außerdem Peter Götzinger geehrt.

Im Rahmen des Abends wurden zudem die acht nach der letzten Kommunalwahl ausgeschiedenen Gemeinderäte verabschiedet. Sie erhielten die gemeindliche Ehrennadel in Bronze.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von den Schwestern Lena und Veronika Baumgartner. Zum Ende des offiziellen Teils appellierte der Bürgermeister mit Blick auf die Zukunft an die Anwesenden, junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern, auf sie  zuzugehen, sie einzubinden und „ihnen zu zeigen, dass es nicht nur das Ich, sondern ein Wir gibt und wie erfüllend und sinnstiftend ein gemeinschaftliches Engagement sein kann.“ Beim anschließenden Grillbuffet klang die Veranstaltung schließlich in geselliger Atmosphäre aus.

Auszeichnung in Bronze 2026
Auszeichnung in Bronze 2026
Auszeichnung in Silber 2026
Auszeichnung in Gold 2026
Ehrung ausgeschiedener Gemeinderäte 2026

 

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