Die Baubeschreibung

Aufgrund verschiedener Mängel war eine Generalsanierung des Freibades erforderlich.Das rd.3 ha große Grundstück gliedert sich dabei in die Freibadanlage bestehend aus Wasserflächen, Liegewiesen mit Spielplatz, Kabinen, Technikgebäuden und dem Parkplatzbereich.

Schwimmerbecken:
Das Schwimmerbecken konnte in der vorhandenen Größe 21 x 50 m ersetzt und die Fundamente fast zur Hälfte wiederverwendet werden.
Kostengegenüberstellungen ergaben, dass die wirtschaftlichste Lösung durch ein "Auswechseln" der Alubecken durch Edelstahlbecken, erreicht werden kann.
Hierbei konnten vorhandene Fundamente zum Teil mitverwendet werden.
Geflieste Betonbecken hätten die Beseitigung aller vorhandener Bauteile erfordert.
Nebenbei sei erwähnt, dass die Durchschreitbecken durch neue Edelstahlbecken mit Standbrausen ersetzt wurden.

Springerbecken:
Das Springerbecken wurde ebenfalls durch ein neues Edelstahlbecken ersetzt und die Fundamente mit verwendet werden. Der Sprungturm blieb unverändert.

Nichtschwimmerbecken:
Das ebenfalls nicht mehr sanierungsfähige Alu-Nichtschwimmerbecken mit ca. 530 m² Wasserfläche wurde durch ein differenziertes Erlebnisbecken in Edelstahl mit ca. 825 m² Wasserfläche ersetzt.
Dieses Becken ist mit mehreren Attraktionen versehen worden, wie beispielsweise einem Wasserkanal, mit Unterwassersprudel, Massagedrüsen, Kinderrutschen und einer Riesenrutsche.
Die Form ist so gewählt, dass die unterschiedlichen Erlebnisbereiche schwerpunktartig voneinander getrennt sind.
Der Mittelbereich kann auch als Lehrschwimmbecken Verwendung finden.
Von diesem Erlebnisbecken ist eine wesentliche Erhöhung des Freizeitwertes der Freibadanlage gegeben.

 Mutter- und Kindbereich:
Das vorhandene Kreisrunde Kleinkinderbecken mit ca. 10 m Durchmesser und 30 cm Wassertiefe im Mittelbereich, wurde mit einem Wickelraum und einer Pergola zur windgeschützten Aufnahme von Bänken und Tischen versehen. Zusätzlich entstanden in der Nähe Erdhügel mit Sandspielen, kombiniert mit einem kleinen verstellbaren Wasserlauf, mit Staubecken und einem Wasserrad. Dieser Bereich wird von Kleinkindern sicherlich gerne als Spielplatz angenommen werden. 

Wasserrutsche:
Eine besondere Attraktion stellt im Zusammenhang mit dem Erlebnisbecken die 104 m lange Wasserrutsche mit ca. 9 m Höhendifferenz dar.

Bademeisterturm:
Im Mittelpunkt der 3 Wasserbecken entstand im Zusammenhang mit der Treppenanlage für die Wasserrutsche ein Bademeister- und Aufsichtsraum. Hierdurch wird erreicht, dass ein doch verhältnismäßig hoher Aufstieg zur Wasserrutsche mit der Kombination des Bademeistergebäudes problemlos über Zwischenplateaus erfolgen kann. 

Schwallbehälter:
Der für die Wasseraufbereitung notwendige Schwallbehälter wurdeim Bereich des Restaurants untergebracht.

Pflanzliche Abgrenzung der Wasserflächen:
Die Abgrenzung zwischen Liegewiese und Wasserflächen bzw. Beckenumgängen erfolgten durch Neupflanzungen mit geeigneten Bodendeckerpflanzen und Stauden.
Hierbei erfolgt eine Differenzierung mit sich abwechselnden Sträuchern und Blumenbeetflächen.

Tischtennisbereich:
Zur Verbesserung der Attraktionen außerhalb der Wasserfläche wurden 4 Tischtennisplatten vorgesehen.

Kabinengebäude:
Der Umkleidebereich besteht aus Umkleidekabinen, Kästchen und 2 Sammelumkleiden. Die vorhandenen Umkleidekabinen waren nicht mehr sanierungsfähig und wurden daher in der Anzahl reduziert und durch neue Kabinen ersetzt.
Der Bereich für die Kästchen ist neu gestaltet. auch die vorhandenen Kästchen zeigten sich als nicht mehr reparaturfähig und wurden ebenfalls durch neue Kästchen ersetzt.
Die Sammelumkleiden konnten mit neuen Bänken und Kleiderablagen ausgestattet werden.
Zusätzlich wurde dieser Bereich zugfrei durch verglaste Wände gestaltet.
Das verhältnismäßig tiefe Gebäude erforderte eine Zusatzbelichtung von der Dachfläche her, deshalb ist ein Glasoberlicht vorgesehen worden und dient zugleich zur Einsparung der Energiekosten.
Im diesem Bereich wurden zusätzlich ein Damen-WC und ein Herren-WC, sowie ein Bereich für Behinderte errichtet. Die Kasse konnte vergrößert werden.
Das ehemals mit Welleternit gedeckte undichte Dach, wurde durch ein Stahlfalz-Blechdach in Titanzink ersetzt.

Technikgebäude:
Durch den notwendigen größeren Raumbedarf der Badetechnik, muss das Technikgebäude vergrößert werden.
Unverändert blieben der Aufgang zum Obergeschoss mit Gastronomieteil und die Dachterrasse.
Die Dacherneuerung des vorhandenen Welleternitdaches ist ebenso wie im Kabinengebäude mit Blech vorgesehen.

Haus- und Badetechnik:
Die Haustechnik für den Gebäudebereich und die Badetechnik wurde komplett saniert. Bemerkenswert sind die 700 m² Sonnenkollektorflächen zur Brauchwasserwärmung.

 

zurück

Gemeinde Ainring, Mitterfelden, Salzburger Str. 48, 83404 Ainring | www.ainring.de | e-mail: gemeinde@ainring.de